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Der Orlagau - Die Ostgrenze von Muntscha bis Renthendorf im Land Thüringen
In verschiedenen geschichtlichen Darstellungen auf dieser Homepage verwende ich oftmals die Begriffe „Pagus Orla“ und „Orlagau“. Im frühen Mittelalter wurde gleichbedeutend auch noch die Bezeichnung „terra Orla“ benutzt (Land Orla). Was beinhalteten diese Bezeichnungen in der Vergangenheit? pagos (lat.) = Gaue und Orla = Ein kleiner Fluss, mit einer durch ihn geprägten Landschaft. In den Zeiten der deutschen Besiedlung (9.-13. Jh.) östlich der Saale, Elster und Elbe, also im Land der Slawen, wurden die Siedlungsverbände der Sorbenstämme in den Offenlandschaften als Gaue bezeichnet und dieser Begriff später auch für Territorien verwendet. Es handelt sich also um ein geschlossenes Landschaftsbild, hier prägend durch den Fluss „Orla“, der als eine weltlich und geistlich organisierte Verwaltungseinheit zu betrachten ist. Die Gaueinteilungen gelten als die ältesten politischen Gliederungen des Landes. Nun ist dieser Orlagau schon sehr früh in die Interessenlage des fränkischen Königshauses geraten und zwar schon zur Zeit der Karolinger (751-911). Das Gebiet wurde Reichsterritorium und Saalfeld, Erstnennung 899, bekam in Ottonischer Zeit (919-1014) schon eine Königspfalz. Sie wurde damit zum zentralen Stützpunkt des Landesausbaues, vor allem unter dem ersten Stauferkönig Konrad III. (1093-1152) und seinem Neffen Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122-1190). Diese beliebte und bedeutende Königspfalz bekam später auch noch Unterstützung durch die staufische Reichsburg Ranis, aber auch durch die zahlreich entstehenden Burgen des sich ansiedelnden Adels und der machtbewussten Reichsministerialen. Hier im oberen Orlagau waren das vor allem die Grafen von Lobdeburg-Arnshaugk sowie die Reichsministerialen v. Brandenstein, v. Hayn und v. Pöllnitz. Saalfeld war aber auch Ausgangspunkt für die Christianisierung des Orlagaus. Die Kirche übte im Auftrag des Erzbistum Mainz und später ab 1056 auch mit dem Erzstift Köln einen entscheidenden Einfluss aus. Nur dadurch ist es zu verstehen, warum der Orlagau stets unter Mainzer Oberhoheit verblieb, denn die kirchlichen Einflusssphären haben sich in diesem Gebiet kaum geändert. Beispielsweise konnte deshalb das Bistum Zeitz, ab 1028 Bistum Naumburg, von Kaiser Otto I. der Große (912-973) 968 gegründet, nicht den Orlagau vereinnahmen, da die kirchliche Einteilung im sogenannten Burgbezirk der Reichsburg Saalfeld "provincia Salaveld" schon erfolgt war, der Mainzer Erzbischof eine ungeahnte Machtentfaltung besaß und dessen Territorialansprüche respektiert werden mussten. Als ein Beleg dafür kann auch gelten, dass die Urpfarreien Krölpa und Neunhofen schon zu Beginn des 11. Jh. angelegt wurden. Welches Territorium umfasste nun aber der Orlagau? Eine 1. Grenzbeschreibung stammt aus dem Jahr 1071, als Anno II. (1010-1075) Erzbischof von Köln in einer Schenkungsurkunde an das Saalfelder Kloster dieses Gebiet beschreiben lässt. Jedoch sind von den angegebenen Orten mehrere nicht oder nur unsicher bestimmbar. Besser verhält es sich bei der Angabe der Bäche und Flüsse, der Berge und Täler und auch bei den land- und forstwirtschaftlichen Besonderheiten. Namhafte Historiker haben sich in den letzten Jahrhunderten mit dieser Grenzbeschreibung auseinandergesetzt und auch neue Erkenntnisse durch das Auffinden weiterer Urkunden und Belege gewonnen, doch noch immer gibt es Unsicherheiten in konkreten örtlichen Verläufen. Für den östlichen Grenzverlauf, in dessen Bereich die Pöllnitz-Familien die ursprünglich umfangreichsten Besitzungen innehatten, sind einige Grenzpunkte aus der Urkunde bestimmbar. So z. B. „Rapoteneich = Rappelsteich?“ bei Strößwitz, der Ort Alt-Stanau, "Saestul", ein Lachbaum, nicht "Strestul = Strößwitz", der Forst „Byrchenheide = Birkert“ bei Birkhausen, der Fluss Auma, der Ort Muntscha etc. Noch nicht eindeutig bestimmt sind im Osten die Angaben "Strasowe" und "Dobrowiza". Doch müssen wir auch davon ausgehen, dass diese Grenze örtlich durch weitere Kennungen deutlich gemacht wurde. Das konnten markante Bäume oder Grenzpfähle sein, sogenannte Lachbäume bzw. Lachsäulen, Steinaufschüttungen, Grenzsteine oder auch andere bestimmende natürliche Besonderheiten. Nicht immer wurden Grenzsäulen gesetzt. Oftmals wurden auch Grenz- oder Lagzeichen an Bäumen eingeritzt, das heißt "gemarket". Ob diese Grenze über Jahrhunderte gleich geblieben ist oder sich in verschiedenen Bereichen geringfügig verschoben hat, ist nicht geklärt. Der Kirchenhistoriker Rudolph Herrmann hat in den 1930 Jahren auf der Grundlage seiner Forschungen die Erkenntnis erlangt, dass sich der Verlauf der damaligen Grenzbeschreibung weitestgehend mit den Diözesangrenzen der angrenzenden Bistümer Naumburg und Bamberg deckt. Diesen Fakt bestätigt auch Prof. Dr. Enno Bünz in seinen neuen Veröffentlichungen (siehe 2. Literaturhinweis). Gotthelf Stemmler, Pfarrer in Dreba, veröffentlichte 1750 ein umfangreiches Werk unter dem Titel „Der Pagus Orla“, in dem er detailreich das Leben und Wirken der Menschen in diesem Territorium darstellt. Aus heutiger Sicht sind seine Aussagen jedoch nicht immer eindeutig belegbar. So schreibt er auf der Seite 155 u.a., dass ein Graf (?) Wilhelm v. Arnshaugk seinen Ministerialen Albertus de Polnicz 1125 wegen erwiesener Dienste mit dem Land oberhalb von Triptis belehnt hätte. Das könnte ein Hinweis zur deutschen Besiedlung unserer Pöllnitzsenke sein und eventuell auch ein Hinweis zur Ausweitung des Orlagaus Richtung Osten. Doch leider konnten die Historiker diese Stemmler-Aussage noch nicht mit Zeugnissen der Geschichte belegen. Wegen all dieser Unwägbarkeiten halte ich mich bei meiner folgenden Grenzbeschreibung an die Erkenntnis der Übereinstimmung von weltlichen und kirchlichen territorialen Gemeinsamkeiten.
Literatur: 1. Literaturhinweise siehe Homepage-Hauptseite III. 2. Pflichtliteratur zum Thema „Orlagau“, da hier die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von namhaften Historikern zur Veröffentlichung gekommen sind: „Der Orlagau im Frühen und Hohen Mittelalter“, Hrsg. Peter Sachenbacher u. Hans-Jürgen Beier, Verlag Beier u. Beran, Langenweißbach 2007 3. "Die deutschen Königspfalzen,Bd.2 Thüringen...Saalfeld", Michael Gockel, Göttingen 2000 4. „Das Bistum Naumburg“ …. und seine Grenze zum Orlagau, in „Germania Sacra“ NF Bd. 35/1, S116, bearb. von Heinz Wiessner, Bln. 1997 5. „Die Kirchenorganisation in den Bistümern Meißen, Merseburg und Naumburg um 1500“, Blaschke, Haupt, Wiessner, Verlag H. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1969 6. „Die mittelalterlichen Bistumsgrenzen im reußischen Oberland und ihr Verhältnis zu den alten politischen Grenzen“ Rudolf Herrmann, Historisches Seminar der Uni Jena, 1934 7. "Der Thüringisch-Vogtländische Sprachraum", Gerda Glück, Verlag Gustav Fischer, Jena 1938
Erarbeitet von Wolfgang Schuster, Oberpöllnitz 1/2010
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S K I Z Z E D E R O S T G R E N Z E
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Entnommen aus dem Buch der Frau Gerda Glück, siehe Literaturhinweis Nr. 6. Die Originalkarte wurde von mir verändert, im Sinne dieser Veröffentlichung zum leichteren Verständnis vereinfacht. Wolfgang Schuster
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Die Nachbildung einer frühmittelalterlichen Lachsäule mit Vorder- und Seitenansicht zeigt das nebenstehende Bild.
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G R E N Z B E S C H R E I B U N G
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Der Orlagau - Der Versuch einer detaillierten Beschreibung des östlichen Grenzverlaufes von Muntscha bis Renthendorf an Hand der Ortsflurgrenzen
Legende: - Topografische Karten Maßstab 1:25000, Ausgaben 1936 - Linksseitig oder linker Hand heißt, zum Orlagau gehörend - Rechtsseitig oder rechter Hand bedeutet, außerhalb des Orlagaus
1. Abschnitt: - Start ist südlich von Krölpa-Muntscha, im „Logaugrund“, an der Flurgrenzen-Schnittstelle Muntscha-Zickra-Pahren und dem Höhenmesspunkt (Hmp) 389m ü. NN. - Wir gehen nordöstlich am Bach aufwärts zu den Muntschaer Teichen im „Erlicht“, erreichen nach dem Teichgebiet die Höhe 412m ü. NN, danach unmittelbar die Flur Wenigenauma und das Flurstück „im Täcken“. Hier durchqueren wir die Teichlandschaft wobei der größte Teich linksseitig zu Wenigenauma gehört, mit der Flur „im Aspig“. Wir folgen dem Feldweg linker Hand des Baches zum „Schwärzlichsgrund“, jedoch nur bis zu Beginn der Waldflur „Kauleicht“. Diese Waldflur wird rechtsseitig umgangen, lassen linker Hand die Flur „Wiedenbahn“ liegen und überqueren die Kreisstraße Auma - Zeulenroda. Wir befinden uns südöstlich von Wenigenauma. - Am Hmp 415m ü. NN jenseits der Straße verläuft die Grenzlinie nun in Richtung Norden, in Richtung „Schallholz“, vorbei an den Fluren „in der Streichsroda“ und „in den Schalläckern“, östlich von Wenigenauma. Das „Schallholz“ bleibt zum größten Teil rechtsseitig in der Merkendorfer Flur liegen und wir durchqueren diese Waldflur entlang des Baches zum „Auteich“ in Nordrichtung. - In dem Grund der „Auenmühle“ finden wir den kleinen und großen Mahlteich (Auteich) und zwei andere Teiche nebst kleinen Naherholungsgrundstücken. - Die Auenmühle und ihre Teiche, zu Wenigenauma gehörend, werden rechtsseitig umgangen und wir gehen nördlich bachaufwärts zum „Dockenherd“ mit dem neu geschaffenen „Dockenteich“, Altbezeichnung "Tackenteich". Dabei gelangen wir rechtsseitig an die Piesigitzer Flur. - Wir gehen weiter in Nordrichtung entlang des Bachlaufes. Die Häuser von Kühnsdorf bleiben rechtsseitig liegen, linker Hand bleibt die Waldflur „Pockel“ mit 401m ü. NN und wir gelangen in die Waldflur „Rabenbusch“, 2750m östlich von Auma.
Karte 1: Muntscha - Wenigenauma
karte1muntschawenigenauma.jpg
2. Abschnitt: - Wir verlassen die Flur „Rabenbusch“ auf der Flurgrenze Auma-Wöhlsdorf in Nordrichtung bis zur Kreisstraße Auma-Wöhlsdorf, überqueren diese und gelangen weiter nördlich an den Fluss „Auma“, in der Flur „Poser“. Rechtsseitig verbleiben der „Presiggrund“ und der „Buchberg“ mit 434m ü. NN. - Nun gehen wir 625m am Fluss aufwärts und verlassen diesen wieder in Nordrichtung zu den „Holzwiesen“ bis zum Hmp 373m ü. NN. Diese Flur lassen wir linksseitig liegen und gehen 1000m nordöstlich, die Ortsverbindungsstraße überquerend bis zum Hmp 382m ü. NN und sind gleichzeitig an dem Flurgrenzen-Schnittpunkt Tischendorf-Uhlersdorf-Wiebelsdorf. - Nun halten wir uns wieder nördlich und erreichen an der Ortsstraße Tischendorf-Uhlersdorf den Hmp 388m ü. NN. Weiter in Nordrichtung gelangen wir hinab zu den „Uhlersdorfer Feldteichen“ mit dem Hmp 361m ü. NN, die wir rechtsseitig liegen lassen. - Wir gehen 250m nach links und schlagen erneut die Nordrichtung ein, den Hmp 353m ü. NN linker Hand passierend bis zur Flurgrenzenspitze Wetzdorf.
Karte 2: Auma - Tischendorf
karte2aumatischendorf.jpg
3. Abschnitt: - Jetzt halten wir uns in nordwestliche Richtung, durchqueren den „Braunsdorfer Grund“ und erreichen die Ortsstraße Braunsdorf-Wetzdorf. - Wir halten 1000m weiter die Nord-West-Richtung, passieren rechter Hand die „Wetzdorfer Teiche“, passieren den Hmp 345m ü. NN und erreichen die Feldflur Mittelpöllnitz südlich der Bahnlinie. Nun weiter nordöstlich bis zur Bahnlinie, den Bahnübergang 50m rechts passierend und dann wieder in Nordrichtung hinab zum „Pöllnitzbach“. - Wir folgen dem Pöllnitzbach 250m abwärts, schwenken wieder in Nordrichtung und gelangen zur Bundesstraße B2, die Porstendorfer Windmühle rechter Hand liegen lassend. Weiter in Nordrichtung gelangen wir zum Gerodaer „Wiesenteich“, dem Mühlteich der dortigen ehemaligen Wiesenmühle. - Diesen Teich passieren wir rechts und gehen weiter in Richtung „Galgenberg“ bis zur Ortsstraße nach Birkhausen. Nun 375m links nach Westen bis an Waldflurgrenze „Schafberg“, hier wieder hart nach Norden bis vor die „Enkenmühle“ Birkhausen. - Diese Mühle lassen wir rechter Hand liegen und gehen westlich entlang der Waldflur „Oberer Lerchner“ bis 250m vor zur Kreisstraße und dem Hmp 347m ü. NN. Nun rechtsseitig entlang der ehemaligen Kreisstraße (jetzt Forstwirtschaftsweg) bis zur Flurgrenze Neuensorga bei der Autobahn A9 - Unterquerung nach Schwarzbach. Rechter Hand verbleibt der Wald „Mittlerer Lerchner“, der „Rodberg“ mit 387m ü. NN und der Staatsforst „Birkert“. - Letzter Grenzverlauf ist nun links des Wirtschaftsweges ca. 800m in Richtung Neuensorga, rechter Hand den Forst Münchenbernsdorf passierend. Nun knickt die Grenze nach rechts 300m östlich ab, um dann wieder nordöstlich weiter fortzuführen.
Karte 3: Mittelpöllnitz - Birkhausen
karte3mittelpoellnitzbirkhausen.jpg
4. Abschnitt: - Wir gehen nördlich in Richtung Kreisstraße Neuensorga - Lederhose und überqueren diese in Höhe des Hmp 363m ü. NN und weiter bis zur ehemaligen Bahnlinie und darüber zur nächsten Kreisstraße Neuensorga - Münchenbernsdorf. Nun erreichen wir den nordöstlichen Wendepunkt des Grenzverlaufes. - In Westrichtung, entlang der südlichen Waldflurzone „Schwarzes Holz“ und über die A9 hinweg, umgehen wir Neuensorga und schwenken nach Süden zu den „Stockteichen“ mit dem Hmp 379m ü. NN. - An diesen Teichen nimmt der Grenzverlauf wieder Westrichtung an mit Zielrichtung „Kickelsberg“ linksseitig und seiner Höhenangabe von 390m ü. NN. 130m nach diesem Hmp erreichen wir die Flurgrenze von Oberrenthendorf oberhalb von Heiligenau. - Nach 350m erreichen wir hinter dem "Mühlberg" einen Feldweg der hinabführt in den Grund zum „Schwarzbach“, zwischen Heiligenau und Unterrenthendorf. Heiligenau und der "Baderberg" linker Hand und der "Pfarrwald", die Kirchwiesen mit den "Ahornern" und Unterrenthendorf bleiben rechter Hand liegen, denn wir gehen auf der Grenzlinie des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Altenburg (Grenzsteine vorhanden) westwärts, den Ort durchschneidend, zu dem Flüsschen „Roda“. Linker Hand das Rittergut Oberrenthendorf, rechter Hand das Alfred-Brehm-Haus. - Wir verlassen die „Roda“ und Renthendorf in Westrichtung, am Berg „Vogelherd“ linker Hand liegend vorbei, immer entlang der ehemaligen herzoglichen Grenze und erreichen den Endpunkt dieser Grenzbetrachtung.
Karte 4: Neuensorga - Renthendorf
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Für die Unterstützung bei dem Flurrundgang danke ich dem Hobbyhistoriker Herrn Klaus Franke aus Weida und bei der Auffindung der Flurnamen in der Flur Wenigenauma dem Altbauern Herrn Schüler recht herzlich. Die Veröffentlichung der Kartenausschnitte erfolgt mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des Landesamt für Vermessung und Geoinformation. Dafür Danke! 99086 Erfurt, Hohenwindenstraße 14 http://www.thueringen.de/de/tlvermgeo
Wolfgang Schuster, Oberpöllnitz 5/2010
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